Das Healthcare-Unternehmen Gedeon Richter startete vor Kurzem die Aufklärungskampagne „Ganz normale Tage“. Ziel ist es, Frauen mit starken Menstruations-Beschwerden darüber zu informieren, wo die Ursachen dafür liegen und welche Gegenmaßnahmen möglich sind.

30 Prozent der Frauen leiden unter Beschwerden

Viele Frauen leiden unter ungewöhnlich starken und langanhaltenden Blutungen. Die Lebensqualität von 30 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter schränken die Menstruations-Störungen ein. Nur wenige von ihnen sprechen mit ihrem Gynäkologen darüber. Die Kampagne „Ganz normale Tage“ klärt Frauen auf und schafft ein öffentliches Bewusstsein für die monatlichen Beschwerden.

Eine häufige Ursache für die starken und mit Schmerzen verbundenen Blutungen sind Myome. Gynäkologen bezeichnen sie als Uterus-Myome. Dabei handelt es sich um gutartige Tumore in der Gebärmutter. Sie bestehen aus glatten Muskelzellen und Bindegewebe. 70 Prozent der Frauen bekommen sie vor allem im Alter von 35 bis 55 Jahren. Bei einem großen Teil der Betroffenen äußern sich keine Symptome. Auch bei den 30 bis 50 Prozent, die unter den Geschwüren leiden, bleiben sie häufig unentdeckt.

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Myome machen sich durch starke Menstruations-Blutungen, Bauchschmerzen, Blutarmut, einen aufgeblähten Bauch, Schmerzen beim Sex sowie Unfruchtbarkeit bemerkbar. Frauen mit diesen Symptomen suchen idealerweise zu Abklärung umgehend ihren Gynäkologen auf. Myome lassen sich in der Regel durch die Gabe von Medikamenten behandeln.

App „Meine Tage“ informiert

Die Initiatoren der Kampagne „Ganz normale Tage“ entwickelten eine App, die es Frauen ermöglicht, ihre Menstruation im Blick zu behalten und eventuelle Beschwerden zu dokumentieren. Unter den Funktionen befinden sich beispielsweise ein Zykluskalender und ein Tagebuch-Bereich. Erhältlich ist die App „Meine Tage“ für Apple- und Android-Geräte.

Botschafterin der Aufklärungs-Kampagne ist die Schauspielerin Janine Kunze. Sie ist bekannt aus der ZDF-Krimiserie „Heldt“ und verschiedenen anderen Filmen und TV-Formaten. Die gelernte Krankenpflegerin engagiert sich neben ihrer Arbeit immer wieder für soziale Projekte wie die SOS-Kinderdörfer oder ein Waisenhaus für an AIDS erkrankte Kinder in Johannesburg. Ihr liegt die Frauengesundheit am Herzen, weshalb sie die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren möchte.

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