Während in den USA innovative Köpfe ihre neuen Geschäftsideen ohne große Bedenken wagen, fällt den Deutschen das Gründen von Start-ups vergleichsweise schwer. Eine Studie der bekannten Berater von McKinsey sieht dennoch in Berlin das Potenzial für eine international bedeutende Gründer-Metropole. Allerdings fehle, so führen Experten in ihrem Gutachten fort, eine Service-Agentur mit Koordinations-Funktion.

Berliner Start-up Unit vermittelt zwischen etablierten Unternehmen und neuen Gründern

Der Empfehlung von McKinsey folgt das Land Berlin mit der Gründung der neuen Berliner Start-up Unit. Die Idee: Die bei „Berlin Partner“ ansässige Unit bietet keine eigenständigen Dienstleistungen an, sondern vermittelt zwischen innovativen, jungen Unternehmen und etablierten, erfolgreichen Firmen. Die Mitarbeiter verfolgen das Ziel, Geschäftsleute aus der Old und der New Economy zusammenzubringen.

Die „Berlin Start-up Unit“ setzt sich aus sieben Initiativen zusammen, die neue Gründer bei Bedarf in Anspruch nehmen. Die Aufgabe der Initiativen besteht darin, Analysen für Start-ups durchzuführen, Lücken im Geschäftsmodell oder im Markt zu identifizieren und neue Angebote zu erarbeiten. Die Verantwortung für die unterschiedlichen Initiativen teilt sich jeweils ein Tandem-Gespann. Letzteres besteht aus einem älteren Unternehmen (beziehungsweise dem Land Berlin) sowie einem erfolgreichen Gründer.

Besagte sieben Initiativen lauten:

  • Venture Capital,
  • Gründungen aus Hochschulen,
  • Unternehmens-Service Start-up,
  • Internationalisierung,
  • neue Willkommens-Kultur für Berlin,
  • Infrastruktur Gründercampus,
  • Vernetzung.

Informationen zu den einzelnen Initiativen der Start-up Unit

Die Initiative Unternehmens-Service Start-up informiert Gründer über die vorhandenen Service-Angebote. Die neue Willkommens-Kultur Berlin richtet ein Business Welcome Center für Begegnungen und Wissensaustausch ein. Das Ziel der Initiative Venture Capital besteht darin, Start-ups die Suche nach dem notwendigen Kapital zu erleichtern.

Infrastruktur Gründercampus unterstützt die Start-ups bei ihren Rahmenbedingungen. Dazu gehören die richtigen Immobilien, die Nutzung bestehender wirtschaftlicher Strukturen und der Einsatz technischer Infrastruktur. Die Initiative Vernetzung fördert die Kooperation zwischen etablierten Unternehmen aus dem Mittelstand und jungen Start-ups, während Internationalisierung den Fokus auf das Vermitteln internationaler Partner richtet. Der Sinn von Gründungen aus Hochschulen besteht darin, die Zahl der akademischen Neugründungen zu erhöhen.

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